info@brennholzfeuchte.de
•
Ab welcher Restfeuchte kann ich mein Holz verbrennen?
•
Wo liegt der Unterschied zwischen Heizwert und Brennwert?
•
Was passiert bei der Holztrocknung?
•
Wo liegt der Unterschied zwischen dem Feuchtegehalt x und dem
Wassergehalt u ?
•
Welche Messmethoden gibt es um die Holzfeuchte zu bestimmen?
Hintergrundwissen
•
Artikel - Wie viel Energie Steckt tatsächlich in meinem Holz?
•
Artikel - Zu viel deutscher Wald wird verbrannt
•
Artikel - Scheitholz contra Holzbrikett
•
Artikel - Was brennt beim Holz?
•
Umrechnung von Energieeinheiten.
Holz gewinnt als Brennstoff gegenüber den fossilen Energieträgern wieder
stärker an Bedeutung. Nach Ende des zweiten Weltkrieges stieg in
Deutschland, bedingt durch den weitgehenden Ausfall von Kohle, Koks, Gas
und elektrischem Strom der Brennholzeinschlag dramatisch an. Dieser
Einschnitt konnte in den folgenden Jahren nur durch massive Aufforstung
gemindert werden. Holz ist also kein Ersatzbrennstoff für Gas und Öl. Dem
Tatbestand, das der Durst nach Energie schneller wächst als neue
Vorkommen gefunden und erschlossen werden, kann also nur mit dem
Prinzip der Sparsamkeit begegnet werden.
Lesen sie dazu auch den Artikel des Verbandes der Deutschen
Holzwerkstoffindustrie e. V. Zu-viel-deutscher-Wald-wird-verbrannt.
Diese Homepage möchte Ihnen dabei helfen den Brennstoff Holz mit der
größten Energieausbeute für sie nutzbar zu machen.
Der Energiegehalt für Brennholz wird meist als Heizwert angegeben, aber
auch die Angabe als Brennwert ist möglich. Der Heizwert geht davon aus das
das im Holz gebundene Wasser nach der Verbrennung gasförmig vorliegt.
Beim Brennwert liegt das Wasser nach der Verbrennung flüssig vor. Da die
Verdunstung von Wasser Energie benötigt und das Kondensieren von Wasser
Energie freisetzt ist der Brennwert höher als der Heizwert.
Die Angabe erfolgt als Maßeinheit der Arbeit in kWh. Wenn sie andere
Einheiten benötigen können sie diese problemlos hier umrechnen.
Um den Heizwert errechnen zu können benötigen sie neben der Holzfeuchte
auch die Dichte des Holzes. Die Holzfeuchte ermitteln sie am einfachsten mit
einem Elektronischen Messgerät welches ab rund 20 Euro im Handel
erhältlich ist. hier finden sie Beispiele
Weitere mögliche Messverfahren können sie unter Messmethoden nachlesen.
Die Angabe der Dichte wird auf ein absolut trocknes Holz bezogen. Soll
heißen ganz ohne Wasser. Dieses ist für Brennholz nur theoretisch, da Holz
wenn es in einem Ofen auf 0% Holzfeuchte heruntergetrocknet wurde sofort
beginnt wieder Wasser aus der Luft aufzunehmen wenn es in einem normalen
Raumklima ist. Ein Stück Holz was für eine längere Zeit im Raumklima lagert
wird eine Holzausgleichsfeuchte von rund 8 bis 12% annehmen.
Bei einer Holzfeuchte von über 25% sollte Holz nicht mehr verfeuert werden.
Aber zurück zur Dichte. Für die Berechnung des Heizwertes ist diese aber nur
für die Angabe des Heizwertes bezogen auf ein Volumen nötig. Bei der
Angabe pro Kilogramm ist die Dichte unwichtig, da eben ein Stück mit einer
größeren Dichte zwar mehr Heizwert hat, aber auch mehr wiegt.
Die im Holz enthaltene Wassermenge kann sehr groß sein, so enthält z.B.
1m³ Fichtenholz von 400kg/m³ Darr-Raumgewicht
bei 18% Wassergehalt (lufttrocken) ca. 67 l Wasser
bei 60% Wassergehalt ( waldfrisch) ca. 216 l Wasser
1m³ Rotbuchenholz von 700kg/m³ Darr-Raumgewicht
bei 18% Wassergehalt (lufttrocken) ca. 113 l Wasser
bei 60% Wassergehalt ( waldfrisch) ca. 352 l Wasser
Bei gleichem Wassergehalt enthält somit Holz von höherem Darr-
Raumgewicht eine wesentlich größere Wassermenge als Holz mit niedrigerem
Darr-Raumgewicht.
Wie kann man das Preis- Leistungsverhältnis von Holzbriketts und Scheitholz
vergleichen? Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt ob es günstiger ist
Holzbriketts zu kaufen oder doch lieber Scheitholz zu verwenden. Dazu etwas
Hintergundwissen.
Was ist Holz?
Elementare Zusammensetzung
Genau genommen brennt Holz überhaupt nicht. Die Zellulose beginnt ab rund
300°C zu zerfallen. Die entweichenden Gase verbrennen dann wenn Sauerstoff
vorhanden ist. Die hierbei freiwerdende Wärme kann den Prozess
aufrechterhalten. Da für das verdunsten von Wasser Energie benötigt wird brennt
Holz mit hoher Restfeuchte sehr schlecht oder verlischt sogar. Mein
Heizwertrechner ermittelt abhängig von der Brennholzfeuchte den Heizwert.
Ein Unterschied ist das Holzbriketts nach Gewicht verkauft werden und Scheitholz
nach Volumen. Bei den Holzbriketts liegt damit, bei gleichem Preis das Nadelholz
vorne da es bei gleicher Masse einen höheren Harzgehalt aufweist. Beim
Scheitholz hingegen liegen die Laubhölzer Buche und Eiche vorne, da sie die
größte Dichte haben und somit mehr Masse pro Volumen. Für Scheitholz ist die
erste Nutzung meist die thermische Verwertung wobei für Holzbrikett auch
„gebrachtes Holz“ verwendet werden kann. Finden sie nicht, das unser Holz doch
die Chance bekommen sollte zuerst einem „technischem Zweck“ zudienen und
erst dann als Brennstoff.
Wie viel Energie steckt tatsächlich in meinem Holz?
Hier finden sie Antworten auf Fragen zum Thema Brennholz
Holzbrikett contra Scheitholz
Was brennt beim Holz?
Hauptbestandteile der Hölzer
Scheitholz contra Holzbrikett