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Wassersättigung:
Alle Hohlräume in und zwischen den Zellwänden sind
mit freiem Wassergefüllt; die Fasern sind gesättigt. Der
Wassergehalt (w) ist abhängig vom Porenvolumen. Das
Splintholz von stehenden Nadelbäumen kann nahezu
wassergesättigt sein. Bei langer Lagerung von Holz
unter Wasser kann der Zustand der Wassersättigung
ebenfalls erreicht werden.
Bereich zwischen Wassersättigung und
Fasersättigung:
Die Hohlräume sind teilweise mit freiem Wasser
gefüllt, die Holzwandsubstanz (Faser) ist gesättigt. Der
Wassergehalt (w) ist höher als rund 30% Dieser
Zustand herrscht z.B. im ganzen Querschnitt
stehender Bäume; er wird auch als „waldfrischer“ oder
„grüner“ Zustand bezeichnet
Fasersättigung:
In den Hohlräumen befindet sich kein Wasser, die
Holzwandsubstanz (Faser) ist gesättigt. Unterhalb dieser
Wassergehaltsgrenze, dem Fasersättigungspunkt,
beginnt das „Arbeiten“ des Holzes. Je nach Holzart liegt
der Fasersättigungspunkt bei einem Wassergehalt
zwischen 40 und 22% im Mittel etwa bei 30%
Bereich zwischen Fasersättigung und
Darrzustand:
Kein freies Wasser in den Hohlräumen; gebundenes
Wasser in den Zellwänden. Die Holz-Wandsubstanz
(Faser) ist jedoch nicht gesättigt. Der Wassergehalt
liegt zwischen 30 und 0%. Für die Verwendung als
Brennstoff sollte die Holzfeuchte unbedingt unter
20% liegen. Bei zu- oder Abnahme der
Wassereinlagerung in den Zellwänden treten
Volumenveränderungen ein. Das Holz schwindet bei
Wasserabgabe und quillt bei Wasseraufnahme.
Termischeverwertung unter 20%
Holzfeuchte empfohlen.
Darrzustand:
Der Wassergehalt beträgt 0%; weder in den
Hohlräumen noch in den Zellwänden ist Wasser
vorhanden. Dieser Zustand kann nur durch künstliche
Trocknung erreicht werden. Nach Beendigung der
Trocknung wird sich wieder eine Ausgleichsfeuchte
einstellen
Es dürfen nur Hölzer mit einer Holzfeuchte, bezogen auf das
Darrgewicht, von maximal 20% verbrannt werden!!
Praktisch können zwei Feuchtigkeitsbereiche mit drei dazugehörigen Grenzen
unterschieden werden. Sie lassen sich schematisiert wie folgt charakterisieren: